Chronik

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Created on Monday, 02 January 2012

In den frühen 60-iger Jahren wurden die Freundschaftsspiele Der fußballbegeisterten Göstlinger auf der Wiese beim "Reitbauern-Stadl" oberhalb der Tankstelle Stangl ausgetragen – dafür aber nur Derbys (Opponitz, Hollenstein, Lunz, Wildalpen). Das Spielfeld beim "Reitbauern-Stadl" war stark fallend – großer Niveauunterschied – halber Sieg, wenn man bergauf, d.h. Richtung Stangltor" schon in Führung lag. Spielerlaubnis von Herrn Dipl. Ing. Pfeiler nicht verlängert wegen Schotterentnahme, Schottergrube und danach Begradigung der Felder.

 

Übersiedlung nach langer vergeblicher Platzsuche in Göstling ins Steinbachtal. Auf Grund der Steinbachregulierung im Jahr 1961– 1962 wurde gegenüber dem Haus Johann Bachler eine Wiese geschaffen, wo ohne größerem Aufwand ein Spielfeld für die Ausübung des Fußballsports errichtet werden konnte. Krenn Karl, der diese Wiese als Deputatgrund gepachtet hatte, war die treibende Kraft, dass der FC Göstling diese Wiese von den ÖBF nun pachten konnte. Im Jahr 1967 wurde der Platz durch den Niederösterreichischen Fußballverband kommissioniert und zur Austragung von Meisterschaftsspielen für geeignet empfunden.

 

Am 29. 4. 1968 wird der Fußballklub Göstling von den Brüdern Johann und Karl Krenn, sowie von Anton Lengauer gegründet. Obmann wird Wolfgang Geischläger u. Sektionsleiter Anton Lengauer.

 

Am 19. 6. 1968 wird der FC Göstling Mitglied des NÖFV und nimmt seit August 1968 an einem geregelten Meisterschaftsbewerb teil.

 

Ab 1969 übernimmt Wilhelm Mayr die Funktion des Obmannes, da die Herren Wolfgang Geischläger und Anton Lengauer aus beruflichen Gründen ihre Funktionen zurücklegen müssen. Es folgten Krenn Johann, Berger Karl und Aichmayer Karl als Sektionsleiter.

 

Ab 1971 – 1979 übernimmt Robert Deufl die Funktion des Sektionsleiters und führt den Club, da Herr Mayr wohnhaft und beruflich wochentags in Wien ist.

 

In der Zeit zwischen 1968 – 1978 wurden alle Meisterschafts – und Freundschaftsspiele im Steinbachtal ausgetragen. In den ersten Jahren konnten sich die Spieler der Gastmannschaften in der Waschküche von Frau Pechhacker umziehen, die Spieler des FC Göstling hatten dazu Gelegenheit im Wirtschaftsgebäude von Herrn Johann Bachler oder in privaten Pkws. Die sportbegeisterte Familie Dörfler ermöglichte später dann den Spielern des FC Göstling sich in ihrer Garage und danach im Wohnhaus umzuziehen. Jahrelang durfte sich auch der Schiedsrichter im Wohnzimmer der Familie Dörfler umkleiden. Um diese Umkleideprobleme zu lösen, wurde von Franz Deufl eine Umkleidekabine geplant und von den Brüdern Krenn, sowie Franz Deufl das benötigte Holz bei den Österr. Bundesforsten geschlägert und aufgearbeitet.

 

19 wird eine Umkleidekabine aus Holz am Sportplatz Steinbach errichtet. Waschgelegenheit gab es aus dem Steinbach.

 

 

1971 erstes Fußballturnier in Göstling "Narzissen-Turnier", da sämtliche Spieler und Spielerfrauen als kleines Geschenk einen Strauß Narzissen überreicht bekamen.

1972 wird von Robert Deufl das 1. Göstlinger Pfingstfest mit Fußballturnier und Sportlerball veranstaltet. Die Fußballmannschaften aus Hollenstein, Herzmansky-Wien und München-Karlsfeld nehmen an diesem Turnier teil. Dieses Turnier erfreut sich immer größerer Beliebtheit und wird seither jedes Jahr unter dem Namen "Göstlinger Pfingstfest" veranstaltet.

1978 Göstlinger-Pfingstfest mit Zeltfest anlässlich der Sportplatzeröffnung.

 

Nach Vorsprechen bei der Diözese St.Pölten und der eingehenden Intervention unseres Herrn Pfarrers Herrn Ignaz Schauer erklärt sich die Diözese St. Pölten bereit, den Pfarrgrund an die Gemeinde Göstling abzutreten, d.h. zu verpachten. Das nun vorhandene Grundstück war praktisch der Grundstein für eine neue Sportanlage in Göstling. Als junger Funktionär war es für Robert Deufl eine Herausforderung –die sportlichen Erfolge waren ja sehr bescheiden – und man kann auch sagen ein Lebenswerk, hier eine Spielanlage für die Göstlinger Jugend und fußballbegeisterten Spieler zu errichten. Mit einem Startkapital von ca. S 5.000,-- wurde dann schließlich auch am 4.8.1975 mit dem Bau dieser neuen Anlage begonnen. Bei einer Aussprache im Jahr 1974 am Gemeindeamt Göstling wurde Robert Deufl vom damaligen Obersekretär Wilhelm Schörgmayer erklärt, dass in Göstling vorerst ein Hallenbad, Kindergarten, Wasserleitung etc. gebaut wird – dann muss die Gemeinde wieder sparen und danach könnte man wieder wegen dem Bau einer Sportanlage anfragen (geplant um 1990). Mit den Worten: "bevor diese Objekte fertig sind, spielen wir auf der neuen Sportanlage", knallte Robert Deufl wegen dem Desinteresse der Gemeinde Göstling verärgert die Gemeindetüre zu – und warf nun seine ganze Kraft in den Bau dieser Anlage, wo er mit Siegfried Krenn einen tatkräftigen Mitstreiter und Helfer fand.

 

Im August 1975 wird die Bewilligung durch die Gemeinde Göstling zur Errichtung einer Sportanlage mit Umkleidekabinen erteilt.

 

Am 4.8.1975 wird mit dem Bau der neuen Sportanlage begonnen. Abheben der Humusschicht mit Cat., mit LKW verführen und seitlich lagern beim Friedhof.

 

Am 26.8.19975 beginnt die Fa. Fischer-Linz mit einer schweren Schubraupe D8 mit der Rohplanie des Spielfeldes.

 

Im Frühjahr 1976 werden die Drainagearbeiten gemacht, eine Feinschotterschicht (Schotterentnahme aus dem Steinbach) aufgetragen,im August 1976 der seitlich gelagerte Humus wieder angeführt und mittels Komatsu-Raupe angeglichen. Im September 1976 wird die Firma Rücklinger aus Amstetten mit den Begrünungsarbeiten des Spielfeldes betraut. Im Mai 1977 kann das neue Spielfeld in Göstling zum erstenmal mit einem Leihtraktor aus Opponitz von Robert Deufl gemäht werden. Die Sportlerherzen der Göstlinger Fußballer schlugen an diesem Tag schneller.

 

Am 4.10.1976 wird mit dem Bau der Umkleidekabine begonnen. Bis auf das Abbinden des Dachstuhls, Anfertigung der Fenster und Türen, sowie Sanitärinstallationen werden sämtliche Arbeiten durch die Fußballer und Freunde des Göstlinger Fußballsports in Eigenregie durchgeführt.

 

Im Frühjahr wird die Umzäunung der gesamten Sportanlage abermals in Eigenregie ausgeführt.

 

PFINGSTEN 1978 feierliche Eröffnung der Sportanlage durch die NÖ Landesregierung – Sportreferat.

 

Kostenvoranschlag für die Sportanlage:

 

Bestbieter ..................................... S 1,8 Mio. Schilling –

 

tatsächlicher Kostenaufwand ...... S 670.000,--(Rasenspielfeld S 350.000,-- Umkleidekabinen und Zaun S 320.000,--)

 

Die Gesamtkosten konnten deshalb gegenüber der Anbotsumme so niedrig gehalten werden, da unzählige (tausende) freiwillige Arbeitsstunden durch die Fußballer und Freunde des Göstlinger-Fußballsports geleistet wurden.

 

 

 

Subventionen durch das Land Niederösterreich ...............S 300.000,--

 

Subvention durch Gemeinde Göstling ..............................S 150.000,--

 

Eigenmittel FC Göstling ...................................................S 220.000,--

 

 

 

1980 Zubau eines überdeckten Zuganges, sowie Kassenraum und Garage an bestehende Umkleidekabine. Durch Subvention der NÖ Landesregierung und vielen freiwilligen Arbeitsstunden durch die Fußballer, sowie beträchtlichen Eigenmittel konnte dieses Bauvorhaben verwirklicht werden. Gesamtbaukosten ca. S 200.000,--.

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